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Content

Es war einmal eine große bunte Werbung...

 

... die wollte einfach keiner mehr anschauen. Kein Wunder! In der Fülle der Angebote und Marken, die nach diesem Schema kommunizieren, sucht der Kunde schon lang etwas Anderes: Orientierung. Klassische Werbung und Reklame wird von den Endverbrauchern (weibliche Gruppe immer inklusive) durchschaut und meist als überflüssig und irrelevant bewertet. "Die wollen mir nur was Aufschwatzen!"

 

 

Die Zeit für solche eine Wahrnehmung geht in den Sekundenbereich. Ein Wimpernschlag entscheidet, ob sich meist teure und aufwändige Kampagnen in einer vertretbaren ROI-Rate niederschlagen, oder nicht. Viele Unternehmen haben das längst verstanden. Die Lösung ist bekannt als Content Marketing. Egal ob Offline oder Online. Machen Sie aus Ihrer "Köder-Werbung" ein Fangnetz mittels Content.

 

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt?

 

Leider nicht so einfach für viele Marketer und Entscheider, denn jetzt kommt die Hürde: Wie bereitet man die Inhalte über seine Produkte für Interessenten so auf, das diese als wichtig und wertvoll wahrgenommen werden? Denn nichts anderes bedeutet Content Marketing. Genau diese einzigartigen und gut aufbereitete Inhalte sind der Erfolg Ihrer Webseiten und Interaktiven Auftritte. Wer die gestiegenen Anforderungen erfüllt, bleibt auch in Zukunft relevant. Nicht nur für die User, sondern auch für Suchmaschinen wie Google wird die Qualität von Texten immer entscheidender. Dass Google dabei guten Content immer stärker bevorzugt, spiegelt sich in den Suchergebnissen nachweislich wider.

 

Sie haben die Chance!

 

Machen Sie aus Ihrem Produkt eine spannende Story mit einem echten Mehrwert für Interessenten. Erzählen Sie etwas Neues, was eine Fülle relevanter Informationen bereithält und belohnen Sie endlich Ihre Leser (potentiellen Kunden).

 

Wie sehen Ihre KINGPINS aus?

 

Schreiben Sie nicht an eine Zielgruppe, sondern entwickeln Sie Kingpins (dt: Hauptfiguren). Sehen wir uns ein Beispiel an, wieso das Prinzip hinter Kingpins so gut funktioniert:

 

Unser Beispiel-Unternehmen vertreibt Kühlschränke. Sie bieten verschiedene

Gerätetypen an: vom Kleinen Single-Einbaukühlschrank über die Familienklasse bis zur Luxusvariante mit Glastür und Internetanschluss.

 

Eine weit gefasste Zielgruppe beschreibt den potentiellen Kunden so:

• Alter: 18 bis 75 Jahren

• Geschlecht: männlich oder weiblich

• Beruf: Schüler bis Rentner

• Herkunft: international

 

Was lernen wir daraus:

Viele Menschen sind potenzielle Kunden. Prima! Aber WEN sprechen wir nun WIE und mit WAS an?

 

Kingpin W1:

• Name: Manuela Marx

• Alter: 21

• Beruf: Studentin

• Herkunft: München

• Bedürfnisse: günstig, zuverlässig, trendig

• Befürchtungen: Sie ist sich nicht sicher, ob er für ihr kleines Budget sowohl einen zuverlässiges als auch

  einigermaßen trendiges Modell bekommen kann.

• Kontakt: Manuela sucht über Google Kühlschränke, stöbert aber auch durch die Angebote auf ebay.de.

• Zitat: „Ich bin Manuela und habe vor ein paar Wochen eine eigene Wohnung bezogen. Endlich habe ich auch etwas Geld zusammen, um mir einen neuen Kühlschrank zu kaufen, damit der alte, laute Kasten, der ohne Ende Strom frisst, endlich raus kann. Ich weiß, dass ich mir nicht den coolen Retro-Kühlschrank leisten kann, den ich gerne hätte, doch ich suche alle Online-Angebote durch bis ich zumindest ungefähr das kriege, was gut für mein Budget ist und mir auch gefällt.“

 

Mithilfe solcher kurzer Steckbriefe wird schon bei einer detailarmen Kingpin deutlich, wie unterschiedlich einzelne Kunden in der Zielgruppe sind. Je spezifischer der Steckbrief, desto genauer wird der Kunde abgebildet. Denn genauso unterschiedlich wie die Kingpins, sind auch die relevanten Inhalte für eine Aktivierung.

 

Manuela (Studentin 22), Richard (Vater, 42) und Renate (Rentnerin, 75) haben unterschiedliche Bedürfnisse. Dementsprechend interessieren sie sich für unterschiedliche Inhalte. Sie merken also: Relevanz ist personenabhängig!

 

Möchten Sie mit Ihrer Story starten? Schreiben Sie uns!

 

 

Datenschutz

Empfindliche Bußgelder für Kontaktformulare ohne Verschlüsselung

 

Der erweiterte Sinn und Zweck einer Webseite ist u.a. die Kontaktgenerierung. Das ist gut und richtig so. Ein Kontaktformular dafür zu benutzen ist bequem – sowohl für den Website-Betreiber als auch für den Nutzer. Doch Vorsicht beim elektronischen Übertragen personenbezogene Daten!

 

 

Die Regeln zum Datenschutz werden strenger. Längst ist es unter bestimmten Anwälten salonfähig geworden, kleinste Schwächen bei Webseiten als Verstöße im Datenschutzgesetz in Standart-Abmahn-Verfahren als Einnahmequelle zu nutzen. Doch auch die Offiziellen Datenschutzaufsichtbehörden ziehen an. Aus aktuellem Anlass möchten wir Sie gern darüber informieren:

 

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht beanstandet zurzeit Webseiten, die keine angemessenen Schutzmaßnahmen wie beispielsweise eine verschlüsselte Datenübertragung implementiert haben. Die Rechtslage ergibt sich direkt aus § 13 Abs. 7 TMG, welcher im Zuge des Inkrafttretens des IT-Sicherheitsgesetzes seit Sommer dieses Jahres gilt. Ein Verstoß stellt gem. § 16 Abs. 2 Nr. 3 TMG eine Ordnungswidrigkeit dar, welche nach § 16 Abs. 3 TMG mit eine Geldbuße von bis zu 50.000,- EUR je Verstoß geahndet werden kann. (Quelle: https://www.datenschutzbeauftragter-info.de)

 

Was könnten Sie jetzt tun?

 

Wir empfehlen Ihnen sich Ihre Webseiten anzuschauen, auf denen Nutzer ihre personenbezogenen Daten an Sie als Webseitenbetreiber übermitteln und entsprechend auf diesen Seiten ein anerkanntes Verschlüsselungsverfahren zu implementieren. Grundsätzlich stellt eine SSL Verschlüsselung für den Weg vom Client zum Server kein größeres Problem dar. Es gibt diese Verschlüsselung bzw. das Zertifikat kostengünstig. Nebenbei erhöht das auch noch die Einstufung der Seite bei Google erfahrungsmäßig ein wenig.

 

Haben Sie Fragen dazu? Schreiben Sie uns!

 

 

Google

Google Analytics: Erste Hilfe bei hohen Absprungraten!

 

Für ein erfolgreiches Unternehmen ist ein gelungener Webauftritt selbstverständlich. Die meisten Webseitenbetreiber nutzen ihre Onlinepräsenz für den regelmäßigen Kontakt zu ihren Kunden und parallel für einen Neukontaktaufbau zu potentiellen Neukunden. Mit viel Geld lässt sich auch viel und dauerhaft in den Markt kommunizieren. Meist ist das Marketingbudget effizient kalkuliert und die Zahlen sollten den investierten Aufwand in der Regel rechtfertigen.

 

 

 

Sie müssen Google nicht reich machen!

 

Getreu nach dem Man muss Google nicht reich machen, man muss es nutzen, gibt mehr Möglichkeiten im Suchmaschinenranking zu steigen, als teilweise blind ohne ROI-Kontrolle in Adwords zu investieren. Hier verweisen wir gern auf den BLOG-Beitrag „CONTENT“. Wenn Sie also wissen möchten, ob Ihre Website den erwünschten Erfolg bringt, ob der Besucher-Traffic mit flankierenden Kommunikationsmaßnahmen gestiegen ist, woher die Besucher kommen und was sie auf der Seite tun, nutzen Sie vielleicht auch wie viele andere das sehr umfassende Google Analytics.

 

Graue Haare wegen hoher Absprungraten?

 

Sie sind zufrieden mit den Besucherzahlen, aber finden die Absprungrate übermäßig hoch und können sich den Grund nicht erklären? Nehmen wir an, es liegt nicht an Ihrem Webauftritt, dann ist vermutlich sog. Fake-Traffic durch Referrer Spam schuld daran. Dieser verfälscht die Zugriffszahlen. Es handelt sich hier um keinen echten Website-Besuch. Oft wird er in den Analytics Berichten angezeigt als ein Verweis (engl.: Referral), z.B. site-auditor.online, aber er kann ebenfalls als ein Suchbegriff, eine Seite oder als Direktzugriff angezeigt werden.

 

 

Bei den meisten Referrer Spams handelt es sich um sog. Ghost Verweise in Google Analytics. Der Name „Ghost Spam“ beruht darauf, dass bei diesen Verweisen niemals Ihre Website betreten wird; es gibt keine Interaktion mit Ihrer Website. Daneben gibt es noch den Crawler. Dieser hat die selbe Absicht wie der Ghost, geht nur anders vor.

 

Was will der „Spammer“ von Ihnen?

 

Das Haupt-Ziel des Referrer Spam ist die Generierung von eigenem Traffic. Der Mensch ist von Natur aus neugierig und will wissen, was auf seiner Website passiert. Beim Betrachten der Reportings wird er neugierig gemacht und auf die Verweis-URL gelockt. Manchmal um eine andere Website zu bewerben, manchmal um den User zu einem Online Store umzuleiten oder um Schadsoftware oder Trojaner anzubringen. Diese Spammer treffen tausende von Google Analytics Konten. So kann man sich die Gesamtmenge an Zugriffen vorstellen, welche mit dieser Methode generiert wird.

 

Um eine saubere Statistik aus Google Analytics zu erhalten, ist es wichtig diese ungebetenen Besuche loszuwerden, und zwar so schnell wie möglich.

 

Was Sie jetzt tun können

 

Mit folgenden 2 Filtern stoppen Sie nahezu alle Spam Zugriffe in Google Analytics:

 

  1. Ein Hostname Filter, welcher allen Ghost Spam in Google Analytics filtert (Referral, organisch oder fake Direktzugriffe)
  2. Ein Kampagnenquellen Filter mit einem regulären Ausdruck, welcher allen bekannten Crawler Spam filtert.

 

Haben Sie Fragen zur Filtereinstellung und SPAM Vermeidung? Schreiben Sie uns!

 

 

Social Media

Teilen Sie Ihren Arbeitsplatz doch mit Workplace by Facebook

 

Ein neues soziales Netzwerk von Facebook speziell für Unternehmen und deren unteren Kommunikation. Ähnlich wie Yammer oder Slack. Mitarbeiter können sich dort z.B. untereinander austauschen, chatten, Dokumente teilen oder bearbeiten oder Präsentationen verfolgen. Workplace und das bisherige Facebook sind dabei völlig voneinander getrennt. Zur Nutzung von Workplace ist kein privater Facebook-Account erforderlich. Inhalte werden nicht zusammengeführt oder an Werbetreibende weitergegeben. Anders als Facebook räumt sich Workplace keinerlei Nutzungsrechte bezüglich irgendwelcher Informationen ein. Facebook und Datenschutz sind ja nicht unbedingt verwandt, sollte es dann überhaupt in Unternehmen eingesetzt werden?

 

 

 

Sensibilität geht vor

 

Bei Nutzung von Workplace werden – wie bei allen sozialen Netzwerken – zwangsweise auch umfangreich personenbezogene Daten der Mitarbeiter erhoben und verarbeitet. Das diese Datenverarbeitung z.B. mit einer wirksamen Einwilligung der Mitarbeiter grundsätzlich rechtmäßig ausgestaltet werden kann, können Sie hier nachlesen. Allerdings sollten bei der Nutzung auch die übrigen Grundsätze des Datenschutzrechtes berücksichtigt werden. Profilangaben der Mitarbeiter z.B. sollten im Rahmen der Datensparsamkeit auf das unbedingt Erforderliche begrenzt und darüber hinaus freiwillig sein. Gesundheitsdaten sollten in keinem Falle über Workplace by Facebook ausgetauscht werden. Workplace bietet eine Vielzahl von Auswertungsmöglichkeiten. Hier ist darauf zu achten, dass die Daten der Mitarbeiter streng Zweckgebunden und nicht etwa zu heimlichen Leistungs- und Verhaltenskontrollen genutzt werden.

 

Genau hinschauen

 

Sollte Workplace by Facebook bei Ihnen tatsächlich zum Einsatz kommen, ist zu raten, die Fakten vom zugehörigen Privacy Shield Abkommen  nochmals intensiv und im konkreten Fall zu prüfen, um unrechtmäßige Datenübertragungen in die USA zu vermeiden.

 

Haben Sie weitere Fragen? Schreiben Sie uns!